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Traumaverarbeitung
Es gibt traumatische Ereignisse, die zu schmerzhaft für die menschliche Psyche sind, um eine „normale” Verarbeitung zu erlauben. Wenn eine Person direkt eine Bedrohung für das eigene Leben oder die eigene Gesundheit erlebt hat, kann das zur Entstehung eines seelischen Ungleichgewichts und zur Entwicklung bestimmter Symptome führen.
Welche traumatischen Erlebnisse zeigen sich oft als besonders belastend? Das können Unfälle, sexuelle oder nichtsexuelle Gewalt, Naturkatastrophen oder der Tod nahe stehender Personen unter besonders dramatischen Bedingungen sein.
Wenn man so etwas selbst erlebt oder unmittelbar gesehen hat, sind die Emotionen äußerst intensiv. Gleichzeitig ist die Traumatisierung der Psyche so schwer, dass auch ein gesunder Verstand das Geschehene nicht begreifen und verarbeiten kann. Das menschliche Gehirn unterdrückt die schmerzhaften Inhalte und lässt diese nicht in das Bewusstsein.
Da die Erinnerungen immer wieder versuchen, in den Alltag durchzubrechen, kann das später zu Symptombildung führen wie etwa:
- Wiedererleben des Traumas im Wachen oder Schlafen;
- Vermeidung traumabezogener Reize;
- Vermeidung von Aktivitäten, die früher Spaß gemacht haben, aber mit dem Trauma verbunden werden;
- Konzentrationsschwierigkeiten;
- übermäßige Wachsamkeit in Verbindung mit Schreckhaftigkeit;
- Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.
Die Vermeidungsphänomene sind ein Versuch des Nervensystems, die Verarbeitung traumatischer Inhalte auf spätere, vermeintlich sicherere Zeit zu verschieben. Hier ist es wichtig zu wissen, dass diese störenden Symptome eine normale seelische Reaktion darstellen und nur zeigen, dass ein Prozess der Traumaverarbeitung noch nicht abgeschlossen ist.
Falls die oben beschriebenen Beschwerden länger als vier Wochen andauern und eine erhebliche Beeinträchtigung in Beruf, Freizeit, Sozialleben oder Familie verursachen, ist es sinnvoll, eine psychotherapeutische Hilfe aufzusuchen, um Ihre Situation gemeinsam mit einem Spezialisten zu besprechen.
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Naturheilpraxis am
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